Emotionale Kompetenz ERKENNEN – FÜHLEN – BENENNEN „Sprich mit mir!“

Kinder sind Entdecker! Ihre neuen  Eindrücke bringen tagtäglich  viele verschiedene Emotionen mit sich. Sie begegnen diesen Eindrücken sehr oft  unvorbereitet und erleben Emotionen mit  großer Intensität!

Für uns Erwachsene ist es schwierig, uns in Kinder hinein zu fühlen und somit die Chance zu nützen sie zu unterstützen gesunde emotionale Beziehungen zu erleben und aufzubauen.

Beobachten, sich die Zeit zu nehmen, auf den anderen einzugehen und die Emotionen anderer erkennen gehört zu den Herausforderungen, denen wir uns stellen und die wir er – lernen und üben müssen!

 Emotionen, der emotionale Ausdruck, das richtige Verstehen von Mimik, emotionale Botschaften richtig wahrnehmen,  richtig interpretieren  und eigene Emotionen richtig signalisieren sind entscheidende Faktoren für das soziale Miteinander!

 

Trainings/Schulungen/ Coachings helfen:

 

J Die Fähigkeit eigene Gefühle und Bedürfnisse wahrzunehmen und im mimischen und gestischen Ausdruck, also dem nonverbalen Verhalten, zu er - kennen.

J Die Fähigkeit, sich in andere hinein zu versetzen und deren Gefühlslage nachzuvollziehen.

 

Voraussetzung dafür ist es, überhaupt zu wissen, welche Emotionen es gibt und wie es sich anfühlt, sie zu empfinden. In der Literatur spricht man von Basisemotionen und Emotionswissen.

 

Basisemotionen setzen sich zusammen aus Furcht, Wut, Freude, Trauer, Vertrauen, Ekel, Überraschung und Neugierde.

Basisemotionen gibt es bei allen Völkern auf dieser Welt. Sind wir wütend oder traurig, so sehen wir alle mimisch gleich aus!

 

Emotionswissen bezeichnet die Fähigkeit, Emotionen bei sich und den Mitmenschen zu erkennen, mit Worten zu benennen und das eigene emotionale Ausdrucksverhalten zu steuern.

Einige Forscher, wie beispielsweise die Entwicklungspsychologin Maria von Salisch oder der Psychologieprofessor Franz Petermann schreiben dem Emotionswissen große Bedeutung zu. Aktuelle Studien bestätigen den Zusammenhang von Aufmerksamkeit, Sozialverhalten und Emotionswissen.

 

  • Kinder haben später weniger Aufmerksamkeitsprobleme, wenn sie schon früh ein gutes Verständnis ihrer eigenen und der Emotionen anderer entwickeln.

 

  • Empathie ist die Fähigkeit, sich in andere hineinzuversetzen und ihre Gefühlslage nachzuvollziehen (erkennen und verstehen) und zu wissen, wie man sie beeinflussen kann oder überhaupt, dass man sie beeinflussen kann.

 Wenn ein Kind einem anderen sein Spielzeug wegnimmt, ärgert sich das andere Kind  und reagiert dementsprechend:  es schaut böse, runzelt die  Stirn, schreit, beißt oder haut.

Reagiert das Kind empathisch und gibt dem ärgerlichen Kind das Spielzeug zurück oder bietet ein anderes an, spricht man von emotionaler Kompetenz in sozialen Beziehungen.

 

  • Intensität,  Gefühls- und Ausdrucksstärke:

Die Frage stellt sich, ob die Reaktion angemessen ist, bzw. ob sie zur jeweiligen Situation passt.

Haltungen und anerzogene Werte einer Person sind vom sozialen Umfeld und der Umwelt, wie Kindergarten, Schule, Wohngegend, sozialer Status und Bezugspersonen geprägt und helfen dem Kind zu lernen in emotionalen Situationen sozial angemessen zu reagieren.

 

In unserer heutigen sozialen Umwelt gibt es  immer mehr Kinder, denen es schwerfällt, die einfachsten Gefühle bei ihren Mitmenschen zu erkennen und zu interpretieren oder sich ihrer eigenen Gefühle bewusst zu werden.

 

Impulsive, unkontrollierte und unangemessene Gefühlsreaktionen sind die Folge.

Diese führen häufig zu Konflikten und manchmal zur Ablehnung des Kindes.

Deshalb ist es wichtig, schon sehr früh präventiv mit Kinder an der Entwicklung der emotionalen und sozialen Kompetenz zu arbeiten. 

 

Der Erfolg eines Coachings zeigt sich in:

  • erlebten neue Möglichkeiten
  • neuen Entscheidungen
  • einer wieder positiv erfahrenen Lebenssituation

 

Sowohl die Hirnforschung als auch die moderne Emotionsforschung haben gezeigt:

Nicht für jedes Hindernis im Leben ist gleich eine langwierige Psychotherapie nötig, sofern keine ernsthafte Erkrankung vorliegt.

 

Menschen entscheiden durch ihre BRILLE wie sie die Welt erleben und diese BRILLE lässt sich leicht und spielerisch verwandeln!

Oft bedarf es nur einer gelösten Blockade, einer anderen Perspektive, um wieder in Fluss zu kommen!

 

Kinder und Erwachsene verfügen über zahlreiche Ressourcen, also Quellen für Positives:

 

  • Neues zulassen
  • spielerisch den Blickwinkel wechseln
  • sich in eine neue, andere Rolle denken
  • SELBER kreative Lösungen entwickeln

 

Kindern und Jugendlichen helfen diese Methoden selbsttätig und selbstbestimmt in Eigenverantwortung zu handeln!

 

Danke an alle Kinder, Jugendliche und Eltern, die ich in diesem Schul- und Betreuungsjahr begleiten durfte!

Ich wünsche Ihnen einen erholsamen Sommer und freue mich auf ein Wiedersehen im Herbst!

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